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Generalleutnant Vetter zum Wissens- und Technologie­transfer durch SeRANIS

Generalleutnant Vetter betont die Relevanz von Forschungs­projekten wie SeRANIS für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Bundeswehr und Industrie

Am 13.07.2022 besuchte Generalleutnant Michael Vetter, Abteilungsleiter Cyber- und Informationstechnik und Chief Information Officer im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), die Universität der Bundeswehr München (UniBw M), um sich über das dtec.bw zu informieren. Den Auftakt bildete dabei ein Treffen mit der Präsidentin der UniBw M, Prof. Merith Niehuss, Prof. Roger Förstner (Leiter des Forschungszentrum SPACE), Prof. Andreas Knopp (Leiter des dtec.bw-Leuchtturmprojektes SeRANIS) und seinem Team.

Bei einem gemeinsamen bayerischen Frühstück unter freiem Himmel auf dem SeRANIS-Antennenfeld tauschten sich die Parteien zunächst über die Relevanz des dtec.bw im Allgemeinen aus und waren sich einig: Es muss gelingen, durch die laufenden Projekte des dtec.bw die Industrie auf die Spitzenforschung an der Universität der Bundeswehr aufmerksam zu machen und wissenschaftliche Partnerschaften zu fördern.


Großer akademischer Fortschritt von SeRANIS

In Bezug auf die Satellitenmission SeRANIS lobte Generalleutnant Vetter insbesondere das Tempo, in welchem das Projekt aufgezogen wird: In einer Rekordzeit von nur drei Jahren werden 15 komplexe Forschungsexperimente für und um eine Satellitenplattform konzipiert und durchgeführt. 2025 soll der Satellit planmäßig in den Orbit. Einige Erfolgserlebnisse konnten beim Treffen schon vorgewiesen werden, beispielsweise, dass die Mission in nur einem Jahr ein umfangreiches System Requirements Review (SRR) durchgeführt hat, mehr als 40 Mitarbeitende im Rahmen des Projektes eingestellt wurden und die Förderung von Start-ups im Rahmen der „SeRANIS x founders – Challenge“ derzeit umgesetzt wird. „Bezüglich des akademischen Fortschritts des Projektes scheuen wir keinen Vergleich”, so Prof. Knopp.


Innovations­schnittstelle zwischen Industrie und Bundeswehr

Das SeRANIS-Team rund um Prof. Knopp überzeugte Generalleutnant Vetter davon, auf welche Art und Weise das dtec.bw-Projekt SeRANIS die UniBw M in die Lage versetzt, eine Innovationsschnittstelle für zukunftsgerichtete Technologien zwischen Industrie und Bundeswehr zu bilden. Generalleutnant Vetter betonte insbesondere die Wichtigkeit, den Nutzen und die Vorteile von Konzepten wie SeRANIS der Öffentlichkeit und Politik zu erklären und zu verdeutlichen.

Titelbild (v. r. n. l.): Juniorprof. Christian Hofmann, Generalleutnant Michael Vetter, Prof. Andreas Knopp, Präsidentin Merith Niehuss, Prof. Roger Förstner, Dr. Robert Schwarz (© UniBw M / Siebold)